QR-Codes: Hintergründe, Beispiele und mehr
QR-Codes für Marketing und Werbung
Ist das ein neuer Trend, der unser tägliches Umfeld mit der Welt des Internets verbindet – oder wieder so eine technische Spielerei von einigen Freaks aus Marketing und Werbung? Dabei sehen QR-Codes aus wie vergrößerte Bildstörungen am Fernseher. Einfache Schwarz-Weiß-Strukturen – fast schon Kunst. Doch ihr Hintergrund ist rein technischer Natur.
Ursprung
In Japan wurde der Standard für Q (“Quick”) R (“Response”) – Codes in den 1990iger Jahren von der Firma Denso Wave definiert. Er diente dazu, die Logistik in der Automobilindustrie (Toyota) zu vereinfachen. So wurden damit z. B. einzelne Teile bis hin zu Baugruppen markiert. Mehr dazu bei Wikipedia.
Prinzip
Sie benötigen ein Handy mit Fotokamera und einem geeigneten QR-Code Reader (bei den meisten Smartphones schon installiert). Damit fotografieren Sie den Code, der Reader decodiert die Information und führt den Inhalt am Handy aus (Website öffnen, Textinformation darstellen, Telefonnummer anzeigen oder SMS -Versand uvm). Um die unteren Beispiele auch gleich zu testen hier der Software-Tipp:
Für ein HTC z.B. den Barcode Scanner von ZXing Team. Für das iPhone den App QR Reader von TapeMedia Ltd (den benutze ich selbst und habe damit gute Erfahrungen gemacht). Nach der Installation finden Sie hier auch gleich einige Beispiele zum Testen.
Beispiele
Erstellung von Codes
Es gibt die unterschiedlichsten QR-Code Generatoren. Die meisten sind kostenfrei. Von Vorteil ist es, wenn die Größe der Fläche bestimmt werden kann. Macht Sinn, wenn ich an die miese Kamera beim iPhone denke. Die Beispiele in diesem Artikel wurden alle mit dem Generator von KAYWA erzeugt.
Einsatz
Im Mutterland des QR-Codes sind Anwendungen schon länger im Alltag etabliert. So ergab die Bildersuche bei Google allein ca. 800 Beispiele. Dies zeigt, wie aufgeschlossen Japaner gegenüber mobilen Anwendungen sind.
Natürlich gibt es auch schon in Deutschland interessante Anwendungen. So die Plakatmotiv-Kampagne von myToys 2009, die in Cannes gleich sechs Löwen gewonnen hat. Zu sehen ist eine sehr spielerische Umsetzung von QR-Codes mit LEGO Bausteinen.
Darüber hinaus
Wer sich noch mehr Beispiele ansehen möchte, der sei hier auf flickr verwiesen. Dort gibt es eine umfangreiche Sammlung zum Thema. Natürlich auch bei twitter oder facebook und – einfach die Augen offen halten.





Sehr gute Informationen!
Ich werde mir die genannten und empfohlenen Apps auf alle Fälle ansehen und wahrscheinlich auch zulegen.
Ich war neulich auf einer Veranstaltung namens “Twittwoch” (im Mercedes-Benz Museum, Stuttgart). Dort waren diese QR-Codes Thema und ich wusste noch nichts davon … geht ja nicht!
Beim nächsten Twittwoch bin ich jedenfalls gerüstet.
Schöne Grüße und macht weiter so!
Yvonne Simon
Simon ARC GmbH
Service und Zubehör für Drucker und Plotter